Entscheidungsanalytische Modellierung von Public-Health-Interventionen mittels Markov-Modellen

Entscheidungsanalytische Modellierung von Public-Health-Interventionen mittels Markov-Modellen

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,0, Hochschule Neubrandenburg, Veranstaltung: Gesundheitsokonomie, 47 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Entscheidungsanalytische Instrumente wie das Markov-Modell gehoren zum Standardrepertoire derer, die gesundheitsokonomische Evaluationen durchfuhren. Sie halten auf diesem Gebiet zunehmend Einzug, da sie die Wirkungen und den Ressourcenverbrauch bestimmter Public-Health-Interventionen modellieren. Markov-Modelle stellen ein Verfahren zur unterstutzenden Entscheidungsfindung bei Unsicherheit dar und beantworten die Fragen, was es kostet bzw. wie viel mehr es kostet und was es aus klinischer Sicht bringt, Patienten mit einer spezifischen Symptomstellung mit z.B. einer neuen Therapie zu behandeln. Im Lichte der Kosten-Effektivitat als Entscheidungskriterium ruckt der vorliegende Beitrag die Markov-Modellierung in den Vordergrund. Dazu erlautert sie zunachst die Grundlagen der Entscheidungsanalyse und den Vorteil der Markov-Modelle gegenuber dem einfachen Entscheidungsbaumverfahren. Nach den Ausfuhrungen zu den Annahmen, Prinzipien und der Konstruktion der Markov-Modelle modelliert diese Arbeit ein fiktives Entscheidungsproblem am Beispiel der hereditaren Spharozytose, das jedoch lediglich der Veranschaulichung dient. An diesem konzipierten hypothetischen Markov-Modells werden dann insbesondere die Simulationsverfahren, Kohortensimulation und Monte Carlo Simulation, diskutiert.

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